
Brustvergrösserung mit Eigenfett oder Implantat?
Termin buchenVielleicht fühlen Sie sich schon länger nicht mehr wohl mit Ihrer Brust. Möglicherweise war sie von Natur aus immer eher klein, hat nach einer Schwangerschaft oder Gewichtsabnahme an Volumen verloren oder beide Brüste unterscheiden sich sichtbar in Grösse und Form. Der Wunsch nach einer Brustvergrösserung ist dabei etwas sehr Persönliches. Während sich manche Frauen mehr Fülle und ein ausgeprägteres Dekolleté wünschen, möchten andere lediglich verlorenes Volumen zurückgewinnen oder eine Asymmetrie sanft ausgleichen. Viele wünschen sich vor allem, dass ihre Brust weiterhin natürlich aussieht und sich auch so anfühlt.
Gleichzeitig entstehen häufig Fragen und Bedenken: Muss für eine Brustvergrösserung immer ein Implantat verwendet werden? Reicht mein eigenes Fettgewebe aus? Wie deutlich kann die Veränderung ausfallen? Welche Methode besser zu Ihnen passt, hängt weniger davon ab, welche Behandlung zunächst „natürlicher“ oder „schonender“ klingt. Entscheidend sind vielmehr Ihre anatomische Ausgangslage, das vorhandene Brust- und Fettgewebe, die gewünschte Veränderung und die Form Ihrer Brust.
Bei BRST in Zürich gehören sowohl die Brustvergrösserung mit Eigenfett als auch verschiedene moderne implantatbasierte Verfahren zum Behandlungsspektrum. Dazu zählen Mia Femtech™, Motiva Preserve und das Motiva JOY.(dot)®-Programm.
Das Wichtigste vorab
- Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett kann besonders interessant sein, wenn Sie sich eine moderate Volumenzunahme ohne Implantat wünschen und ausreichend Fettgewebe zur Verfügung steht.
- Implantate ermöglichen in der Regel einen grösseren Gestaltungsspielraum beim Volumen sowie eine gezieltere Planung von Grösse, Form und Projektion.
- Bei BRST stehen verschiedene implantatbasierte Verfahren zur Verfügung, die sich unter anderem hinsichtlich des Zugangswegs, des möglichen Volumens und der Operationstechnik unterscheiden.
- Gerade bei unterschiedlich grossen oder unterschiedlich geformten Brüsten sollte nicht vorschnell eine bestimmte Methode gewählt werden. Zunächst gilt es zu klären, wodurch die Asymmetrie entsteht und welche Veränderung auf jeder Seite notwendig ist.
- Manchmal ist nicht „Eigenfett oder Implantat“ die entscheidende Frage. Je nach Ausgangslage kann eine Kombination verschiedener Verfahren oder zusätzlich eine Bruststraffung sinnvoll sein.
Wie funktioniert eine Brustvergrösserung mit Eigenfett?
Für viele Frauen fühlt sich der Gedanke beruhigend an, die Brust mit körpereigenem Gewebe zu vergrössern. Sie wünschen sich eine sanfte Veränderung, möchten aber bewusst auf einen Fremdkörper verzichten. In diesem Fall kann die Brustvergrösserung mit Eigenfett eine interessante Möglichkeit sein.
Dabei wird zunächst Fettgewebe an einer geeigneten Körperregion entnommen. Nach der Aufbereitung wird es gezielt in die Brust eingebracht. Auf diese Weise lassen sich zwei Behandlungsziele miteinander verbinden: Die Entnahmestelle kann körperformend behandelt werden, während das gewonnene Fett genutzt wird, um die Brust moderat zu vergrössern, ihre Konturen zu harmonisieren oder kleinere Volumenunterschiede auszugleichen.
Die Methode kommt insbesondere für Patientinnen infrage, die keinen Fremdkörper wünschen und eine eher moderate Veränderung der Brust anstreben. Voraussetzung ist allerdings, dass genügend geeignetes Eigenfett vorhanden ist.
Wie funktioniert eine Brustvergrösserung mit Implantaten?
Manche Frauen verbinden Brustimplantate zunächst mit der Sorge vor einer deutlich sichtbaren oder unnatürlich wirkenden Veränderung. Ein solches Ergebnis ist jedoch nicht zwangsläufig. Entscheidend ist, dass Implantatgrösse, Form, Projektion und Position sorgfältig auf die individuelle Anatomie abgestimmt werden.
Implantate bieten vor allem dann Vorteile, wenn eine deutlichere Vergrösserung gewünscht wird oder das zusätzliche Volumen möglichst genau planbar sein soll. Dabei gibt es nicht nur eine einzige Operationstechnik. BRST bietet unterschiedliche implantatbasierte Verfahren an, die sich hinsichtlich des Zugangswegs, des möglichen Implantatvolumens und der Gewebeschonung unterscheiden.
Mia Femtech™
Bei Mia Femtech™ erfolgt der Zugang beispielsweise über einen kleinen Schnitt in der Achselfalte. Das Gewebe wird mit einem speziell entwickelten Ballon kontrolliert gedehnt, bevor das Implantat eingebracht wird. An der Brust selbst entsteht dadurch keine Zugangsnarbe. BRST war eine der ersten Kliniken in der Schweiz, die Mia Femtech™ eingeführt hat.
Motiva Preserve
Motiva Preserve verfolgt ebenfalls einen gewebeschonenden Ansatz, ermöglicht aufgrund des Zugangs über die Unterbrustfalte jedoch mehr Spielraum beim möglichen Implantatvolumen.
Eigenfett oder Implantat: die wichtigsten Unterschiede
Eigenfett | Implantat | |
|---|---|---|
Volumenzunahme | Eher moderat | Auch deutlichere Vergrösserung möglich |
Planbarkeit des Volumens | Eingeschränkter, da nicht das gesamte Fett dauerhaft einheilt | In der Regel besser planbar |
Fremdkörper | Nein | Ja |
Natürliches Tastgefühl | Eigenes Fettgewebe | Je nach Anatomie und Implantat sehr natürlich möglich |
Körperfett erforderlich | Ja | Nein |
Asymmetrien | Gezielter Volumenausgleich möglich | Unterschiedliche Volumenplanung möglich |
Narben | Kleine Zugänge für Fettabsaugung und Transfer | Abhängig von der Implantatmethode |
Weitere Behandlung | Eine erneute Fetttransplantation kann sinnvoll sein | Ein späterer Implantatwechsel oder eine Entfernung kann notwendig werden |
Gestaltungsmöglichkeiten | Vor allem Volumen und Kontur | Volumen, Projektion und Form stärker steuerbar |
BRST berücksichtigt bei der Wahl einer implantatbasierten Methode unter anderem Brustform, vorhandenes Gewebe, Hautqualität, Brustbasis und gewünschtes Volumen. Gerade diese individuelle Planung entscheidet darüber, ob das Ergebnis harmonisch wirkt.
Was ist bei Narben, Heilung und Risiken zu beachten?
Sowohl die Narben als auch die Erholungszeit hängen von der gewählten Methode ab. Bei einer Brustvergrösserung mit Eigenfett entstehen kleine Zugänge an der Brust und an den Stellen, an denen Fett entnommen wird. Entsprechend müssen neben der Brust auch die Entnahmeregionen heilen. Bei Implantaten richtet sich die Lage der Narbe nach dem Verfahren: Bei Mia Femtech™ liegt der etwa 2,5 Zentimeter lange Zugang in der Achselfalte, während er sich bei Motiva Preserve in der Unterbrustfalte befindet.
Beide Behandlungen sind operative Eingriffe und mit möglichen Risiken verbunden. Bei Eigenfett ist unter anderem relevant, wie viel des übertragenen Fettgewebes dauerhaft einheilt; zudem können beispielsweise Zysten oder Verkalkungen entstehen. Bei Implantaten bestehen implantatspezifische Risiken wie Kapselfibrose, Lageveränderungen oder die Notwendigkeit eines späteren Folgeeingriffs. Sowohl Mia Femtech™ als auch Motiva Preserve sind darauf ausgelegt, eine schnellere Genesungszeit als eine klassische Brustvergrößerung zu ermöglichen. Welche Erholungszeit und Risiken für Sie persönlich zu erwarten sind, hängt von der Behandlung, Ihrer Anatomie und Ihrem individuellen Heilungsverlauf ab und wird im ärztlichen Beratungsgespräch ausführlich besprochen.
Was sieht natürlicher aus: Eigenfett oder Implantat?
Viele Frauen wünschen sich eine Brust, bei der man die Vergrösserung möglichst nicht als solche erkennt. Sie soll nicht nur im Spiegel harmonisch aussehen, sondern sich auch beim Bewegen und Berühren natürlich anfühlen.
Eigenfett bringt dafür gute Voraussetzungen mit, weil es sich um körpereigenes Gewebe handelt. Es kann sich weich in bestehende Konturen einfügen und eignet sich besonders für subtile Veränderungen. Ein Implantat muss deswegen jedoch keineswegs künstlich wirken.
Bei einer Brustvergrösserung mit Implantaten hängt die Natürlichkeit wesentlich davon ab, ob Implantatform, Grösse, Platzierung und die individuelle Anatomie zueinander passen. Eine sehr schlanke Patientin mit wenig Brustgewebe benötigt beispielsweise eine andere Planung als eine Patientin mit einer breiteren Brustbasis und mehr Eigengewebe.
Unser Anspruch bei BRST ist deshalb nicht die grösstmögliche Veränderung, sondern ein Ergebnis, das sich harmonisch in Ihre natürlichen Proportionen einfügt.
Welche Methode eignet sich besser bei unterschiedlich grossen Brüsten?
Fast keine Frau hat zwei vollkommen identische Brüste. Kleine Unterschiede sind natürlich und meist kaum sichtbar. Ist die Asymmetrie jedoch deutlich ausgeprägt, kann sie im Alltag belastend sein - beispielsweise weil BHs oder Kleidung auf beiden Seiten unterschiedlich sitzen oder weil eine Brust sichtbar voller oder tiefer erscheint.
Bei kleineren Volumenunterschieden kann Eigenfett sehr gezielt eingesetzt werden. Bei grösseren Unterschieden können unterschiedlich gewählte Implantate, eine Straffung oder kombinierte Verfahren sinnvoll sein. Mehr dazu erfahren Sie unter Korrektur einer Brustasymmetrie. Genau deshalb sollten ausgeprägtere Brustasymmetrien nicht wie eine gewöhnliche beidseitige Brustvergrösserung geplant werden.
Benötige ich ein Implantat, wenn ich sehr schlank bin?
Für eine Brustvergrösserung mit Eigenfett muss ausreichend Fett für die Entnahme vorhanden sein. Gerade bei sehr schlanken Patientinnen kann dies die Möglichkeiten begrenzen. Ein Implantat ist nicht von vorhandenen Fettdepots abhängig. Dennoch muss auch hier das gewünschte Volumen zu den anatomischen Voraussetzungen passen. Hautqualität, Brustbasis und vorhandenes Brustgewebe setzen natürliche Grenzen.
Deshalb gilt auch bei Implantaten: Grösser ist nicht automatisch besser.
Bei BRST wird die Auswahl nicht nach Standardgrössen vorgenommen, sondern anhand der individuellen Proportionen und des gewünschten Ergebnisses.
Was hält länger: Eigenfett oder Implantat?
Auch hier gibt es keine einfache Antwort.
Ein Teil des erfolgreich eingeheilten Eigenfetts kann langfristig Bestandteil der Brust bleiben. Wie viel Fett erhalten bleibt, unterscheidet sich jedoch individuell. Zudem kann sich Fettgewebe bei späteren Gewichtsveränderungen verändern.
Ein Implantat besitzt dagegen ein definiertes Volumen. Brustimplantate sollten trotzdem nicht als Entscheidung «für immer» verstanden werden, da im Laufe des Lebens Kontrollen oder gegebenenfalls weitere Eingriffe notwendig werden können.
Für Motiva-Implantate gehören deshalb sowohl die Frage nach der Haltbarkeit als auch nach einem möglichen späteren Implantatwechsel ausdrücklich zu den von BRST vorgesehenen Patienteninformationen.
Eigenfett oder Implantat nach Schwangerschaft und Stillzeit?
Nach Schwangerschaft und Stillzeit erleben viele Frauen ihre Brust anders als zuvor. Häufig fehlt vor allem Fülle im oberen Brustbereich. Bei anderen hat die Haut an Elastizität verloren oder die Brust ist sichtbar abgesunken. Manche Frauen beschreiben das Gefühl, dass die Brust nicht mehr richtig zu ihrem übrigen Körper passt.
Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt davon ab, was sich tatsächlich verändert hat. Fehlt hauptsächlich Volumen, können sowohl Eigenfett als auch Implantate infrage kommen. Besteht zusätzlich ein deutlicher Hautüberschuss, reicht eine reine Vergrösserung möglicherweise nicht aus. Dann kann eine Brustvergrösserung mit schonender Bruststraffung sinnvoll sein.
Wichtig ist dabei: Eine Behandlung soll nicht einem vermeintlichen Ideal entsprechen. Vielmehr geht es darum, gemeinsam zu klären, welche Veränderung Ihnen helfen könnte, sich mit Ihrer Brust wieder wohlzufühlen.
Welche Methode passt zu mir?
Vielleicht tendieren Sie bereits zu Eigenfett, weil Sie keinen Fremdkörper möchten. Vielleicht wünschen Sie sich die bessere Planbarkeit eines Implantats. Oder Sie sind noch vollkommen unsicher. Eine erste Orientierung kann helfen:
Eigenfett kann zu Ihnen passen, wenn …
- Sie sich eine eher moderate Vergrösserung wünschen,
- Sie bewusst auf ein Implantat verzichten möchten,
- ausreichend Eigenfett vorhanden ist,
- Sie einzelne Bereiche der Brust gezielt harmonisieren möchten oder
- ein moderater Grössenunterschied ausgeglichen werden soll.
Ein Implantat kann zu Ihnen passen, wenn …
- Sie sich eine vorhersehbarere und deutlichere Volumenzunahme wünschen,
- das gewünschte Volumen möglichst präzise planbar sein soll,
- wenig Eigenfett vorhanden ist,
- Form und Projektion stärker verändert werden sollen oder
- Ihre anatomische Ausgangslage mit Eigenfett allein nicht ausreichend korrigiert werden kann.
Und manchmal lautet die Antwort: nicht entweder - oder
Gerade bei komplexeren Ausgangssituationen kann es sinnvoll sein, nicht in den Kategorien „Eigenfett oder Implantat“ zu denken. Entscheidend ist das gewünschte Ergebnis.
Bei unterschiedlich grossen Brüsten, besonderen Brustformen oder zusätzlichem Hautüberschuss können individuelle und gegebenenfalls kombinierte Lösungen notwendig sein.
Warum die persönliche Beratung besonders wichtig ist
Vorher-Nachher-Bilder, Erfahrungsberichte und Vergleiche im Internet können Ihnen bei der ersten Orientierung helfen. Gleichzeitig kann die Fülle an Informationen auch verunsichern, denn die Ergebnisse anderer Frauen lassen sich nicht direkt auf Ihren Körper übertragen. Vielleicht kommen Sie mit einer klaren Wunschgrösse zu uns. Vielleicht wissen Sie aber auch nur, dass Sie sich in Ihrem Körper wieder wohler fühlen möchten. Beides ist vollkommen in Ordnung.
Im Beratungsgespräch nehmen wir uns deshalb Zeit für Ihre Fragen und auch für mögliche Sorgen: Wie natürlich wird sich die Brust anfühlen? Welche Narben entstehen? Wie viel Veränderung passt zu Ihnen? Und wie lässt sich der Eingriff mit Ihrem Beruf, Ihrer Familie oder Ihren sportlichen Aktivitäten vereinbaren?
Bei BRST analysieren wir unter anderem Ihre Brustform, Ihre Proportionen, Ihre Hautqualität und das vorhandene Gewebe. Bei implantatbasierten Behandlungen kann zusätzlich eine 3D-Simulation eingesetzt werden, um unterschiedliche Möglichkeiten besser einzuordnen und realistische Erwartungen an das Ergebnis zu entwickeln. Wir sind auf die ästhetische und rekonstruktive Chirurgie der weiblichen Brust spezialisiert. PD Dr. med. Farid Rezaeian und Dr. med. Martina Schneider verbinden dabei plastisch-rekonstruktive Brustchirurgie mit modernen, gewebeschonenden Verfahren.
Unser Ziel ist nicht, Sie zu einer bestimmten Methode zu bewegen oder Ihnen möglichst viel Volumen zu geben. Gemeinsam möchten wir herausfinden, welche Veränderung zu Ihrem Körper, Ihrem Alltag und Ihren persönlichen Vorstellungen passt - damit Sie eine Entscheidung treffen können, mit der Sie sich sicher und gut aufgehoben fühlen.
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